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Google Analytics 4 und Server Side Tagging

Paavo Christian Spieker14. Juni 20262 min read

Warum Server Side Tagging

Client Side Tracking hat in den letzten Jahren stark an Qualität verloren. Browser blocken Third Party Cookies, iOS schränkt Skripte ein, Ad Blocker filtern Pixel raus. Wer im Shopify Stack Server Side Tagging einsetzt, verlagert die kritische Datenverarbeitung vom Browser auf den Server und gewinnt damit drei Dinge zurück: Datenqualität, Performance und Kontrolle über die Datenflüsse.

Was sich ändert mit GA4

Mit GA4 hat Google die Datenmodellierung komplett umgestellt. Events stehen im Mittelpunkt, nicht mehr Sessions und Pageviews. Server Side Tagging passt perfekt zu diesem Modell: Klar definierte Events werden vom Server an GA4 gesendet, mit allen Parametern, die gebraucht werden. Keine doppelten Pageviews mehr durch Single Page Apps. Keine fehlenden Käufe durch Tracking Prevention.

Wie wir es bei ONE umsetzen

Wir setzen den Google Tag Manager Server Container auf Google Cloud Run auf. Der Container ist autoskalierend, hat einen Custom Domain Endpoint im First Party Context und reicht Events parallel an GA4, Meta Conversions API und Klaviyo durch. Die gesamte Pipeline ist auditierbar, jedes Event hat eine Run ID.

Das Setup kostet ein paar Tage Engineering. Danach läuft eine Tracking Architektur, die unabhängig von Browser Restriktionen funktioniert und für die nächsten Jahre tragfähig ist.